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Ortsgemeinde Neuburg am Rhein

das Naherholungsgebiet eingerahmt von Altrheinarmen und dem Grün der Rheinauen
Chronik der Ortsgemeinde Neuburg am Rhein
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Neuburg wird erstmals im Jahre 1219 bei der Erbteilung der Brüder Eberhard und Otto dem Älteren von Eberstein urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrzehnten mehrfach verpfändet, verkauft Heinrich IV. von Lichtenberg Neuburg, "Veste und Stadt am Rhein mit allen Herrschaften, Zöllen, Mannen, Lehen, Dörfern" usw. 1383 an Kurfürst Ruprecht I. Damit verbleibt Neuburg bis zum Jahre 1768 bei der Kurpfalz.

Der Ort verkörperte über die Jahrhunderte eine bedeutende Zollstation. Zunächst auf dem rechten Rheinufer gelegen, gerät er durch Veränderungen des Stromlaufes während der Jahre 1592 bis 1595 auf die linke Rheinseite. Die früher bestehende Dorfgemeinschaft mit dem rechtsrheinischen Neuburgweier bestand bis zum Jahre 1707 (Vertrag zwischen Baden und Kurpfalz). Danach wird das rechtsrheinische Neuburgweiher wieder eigenständige Gemeinde.

Inzwischen dem Unteramt Hagenbach zugeordnet, kommt Neuburg zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und ab 1815 zum Königreich Bayern. Unter der bayrischen Herrschaft wird Neuburg bis zum Ende des deutsch-französischen Krieges 1870/1871 Sitz des Hauptzollamtes an der seinerzeitigen Grenze zu Frankreich. Zwischen 1890 und 1935 gehen die auf der badischen Rheinseite liegenden großen Waldungen in den Besitz der Stadt Karlsruhe über. Zwischen 1970 und 1980 erlebte das bedeutende Schiffer- und freiberufliche Lotsengewerbe der Gemeinde durch den Bau der Staustufen zwischen Straßburg und Iffezheim einen vollständigen Niedergang.

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