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Stadt Hagenbach

ein liebenswertes Kleinzentrum mit lebensfrohen und weltoffenen Menschen
Chronik der Stadt Hagenbach
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Seinen Namen erhielt sie von der Hainbuche, die schon seit Jahrhunderten das Wappen der Gemeinde ziert. Zahlreiche Spuren, von den Römern hinterlassen, weisen nach, dass der Ort schon um die Zeitenwende in der Geschichte eingetreten war. Einen Tag vor dem Hl. Abend des Jahres 1146 bezog der Heilige Bernhard von Clairvaux in Hagenbach in einer Herberge Quartier.

König Rudolf von Habsburg verlieh im Jahre 1281 dem Ort die Würde einer freien Reichsstadt mit dem Recht, sich mit einer Stadtmauer zu umhegen. Während des 14. Jahrhunderts war Hagenbach im Status einer Vogtei zeitweise an unterschiedliche Lehnsherren verpfändet. Im Jahre 1395 folgte der Stadtrechtsverleihung die Bildung des Unteramtes Hagenbach, dem die Verwaltung von Hagenbach, Berg, Dettenheim, Forlach, Neuburg, Neuburgweier, Pfortz und Wörth oblag. Zerstörungen und Einäscherungen widerfuhren der Stadt im Jahre 1357 auf Anordnung Kaiser Karls IV., in der Zeit der Bauernaufstände im Jahre 1525 und im Jahre 1674 unter dem französischen König Ludwig XIV. Während der Französischen Revolution gingen sowohl die Verwaltungsfunktionen als auch die Stadtrechte verloren.

Hagenbach, das in der Zeit der Christianisierung zum Kloster Weißenburg gehörte, wurde von 1361 bis 1768 von der Kurpfalz und von 1768 bis 1793 von Pfalz-Zweibrücken regiert. Ab dem Jahre 1816 war der Ort ein Teil des Königreiches Bayern. Der aus dem Jahre 1645 stammende Kupferstich Merians rückt uns Hagenbach eindrucksvoll als mittelalterliche Stadt vor Augen.

Mit Verleihungsurkunde vom 22.01.2006 wurde der Ortsgemeinde Hagenbach die Bezeichnung "Stadt" durch den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Herrn Kurt Beck, verliehen.

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